Uni-Schneesport Berlin e.V.

Aktuelles

14. September 2022, Martin Kiesler

Langlauftreffen am 25.09. auf dem Tempelhofer Feld

LL_Treffen_TempelhoferFeld2022.jpeg Am Sonntag, 25. September 2022 findet das traditionelle Treffen der Langlauf- und Skatingbegeisterten ab 15 Uhr auf dem Tempelhofer Feld statt.

Was erwartet Dich? Ein bewegungsfreudiger Nachmittag mit Spiel, Spaß & Kulinarik.

Bitte Mitbringen: Alles zum Bewegen, Spielen und Entspannen; Getränke, Teller und Besteck; ein Beitrag fürs Buffet ist willkommen.

Treffpunkt auf dem Tempelhofer Feld:

Beim Haupteingang Columbiadamm / Lilienthalstraße rein, ca. 150m geradeaus, die ehemalige Startbahn überqueren. Wir treffen uns auf der Wiese in der Nähe des großen Baums, der in Blickrichtung leicht rechts steht.

14. September 2022, Martin Kiesler

Sport Treiben im Verein - Zum Start der neuen Saison

Wir haben uns im Verein zusammengeschlossen, weil wir unseren Sport gemeinsam betreiben möchten. Einige unserer Mitglieder sind schon viele Jahre bei Exkursionen dabei. Da unsere Wurzeln an der TU Berlin liegen, an die jedes Jahr mehrere Tausend Erstsemester kommen, sind aber auch viele junge Studierende dabei.

Unsere Angebote sind an eine Mitgliedschaft gebunden. Diese kann jährlich unkompliziert gekündigt werden, so dass Auslandssemester, Praktika oder Abschlüsse nicht bedeuten, dass Beiträge bezahlt werden müssen, ohne dass Angebote genutzt werden können.

Die Zahl der Kündigungen ist nach zwei Jahren Vereinsgeschichte jedoch sehr gering. Der Vorstand bedankt sich an dieser Stelle für die Treue unserer Mitglieder.

Die Pandemie hat vielen Vereinen schon bisher stark zugesetzt und zu vermehrten Austritten geführt. Die nun einsetzende Inflation tut ein übriges, um diese Entwicklung fortzusetzen. Schneesportreisen waren schon in der Vergangenheit recht teuer. Da sie aufgrund der notwendigen Reisen und Skipässe energieaufwändige Leistungen beinhalten, steigen die Kosten weiter.

Wir wollen den Schneesport dennoch für eine studentische Zielgruppe weiter ermöglichen. Diese Aufgabe haben wir uns für 2022/23 gesetzt und werben unter den Studierenden - nicht nur der TU - um Mitglieder. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung im Hochschulsport und Verein, sehr guter Kontakte mit Häusern und Busunternehmen sind wir optimistisch, dass uns dies gelingt.

Unser Konzept umfasst außerdem den besonders nachhaltigen und relativ preiswerten Langlauf- und Skatingbereich. Bei unseren Fahrten auf die Baude in Tschechien begeben wir uns auf die Suche nach den Ursprüngen des Schifahrens. Es ist faszinierend, wie viel Spaß im Schnee ohne Lift möglich ist - und welche sportliche Herausforderung dennoch damit verbunden ist.

Wir würden uns freuen, wenn wir Dich demnächst als Mitglied begrüßen dürfen!

21. Juli 2022, Martin Kiesler

Ausblick auf den Winter 2022/23

Trotz sich schon jetzt abzeichnender teils erheblicher Preissteigerungen und einer anhaltenden Unsicherheit aufgrund der Pandemie planen wir für den kommenden Winter wieder Gruppen-Exkursionen für unsere Mitglieder.

Die Zahl unserer Mitglieder ist innerhalb des letzten Jahres beständig gestiegen. Es gab auch über den Sommer kaum Austritte. Vielen Dank an dieser Stelle für die Treue in schwierigen Zeiten.

Konkret stehen bisher folgende Termine fest:

1) Familien-Exkursion nach Meransen in den Berliner Winterferien (27.01.-04.02.2023): Wir haben wieder das Hotel Alpenfrieden reserviert. Die Buskosten lassen sich noch nicht kalkulieren. Insgesamt rechnen wir aber mit etwa 100 Euro pro Person mehr als im Vorjahr.

Eine frühzeitige Anmeldung empfiehlt sich trotzdem, da wir nicht benötigte Kapazitäten bis Ende November wieder frei geben.

2) Langlauf/Skating Pec: 19.-26.02.2023:

Die bewährte Lesni-Baude ist wieder gebucht. Von hier aus sind Tagestouren durch den Nationalpark Riesengebirge möglich. Aber auch das alpine Skigebiet ist vom Haus aus gut erreichbar. Falls die Preise in den Alpen unermesslich steigen, könnte das Riesengebirge zumindest für Anfänger*innen eine gute Alternative werden.

3) Ahrntal: 25.02.-04.03.2023:

Auch im Ahrntal haben wir wieder unsere beliebte Unterkunft, das Hotel Steinpent, reserviert. Von hier aus sind die beiden alpinen Skigebiete Klausberg und Speikboden gut erreichbar.

4, 5) Uni-Fahrten nach Jerzens (Pitztal): 04.-11.03. und 11.-18.03.2023

Unser Team betreut auch wieder zwei Hochschulfahrten in ein Selbstversorgerhaus in Ritzenried. Wir fahren vorwiegend am Skigebiet Hochzeiger - oder am Pitztaler Gletscher.

6) Maria Alm (11.-18.03.2023)

Das Hotel Hintermoos ist ein guter Einstieg in das riesige Skigebiet, das zum Verbund Ski-Amadé gehört. Obwohl der hohe Skipasspreis sich eher für geübte Schneesportler/innen rechnet, bietet die Fahrt durch einen idealen Übungshang am Haus auch für Anfänger*innen, die etwas Komfort schätzen, attraktive Möglichkeiten.

31. März 2022, Martin Kiesler

Bilanz 2021/21: Saison fast ohne Unfälle aber leider mit Infektionen

Gipelrestaurant-Pitztaler-Gletscher.jpeg

Nach Abschluss der letzten Exkursion müssen wir feststellen, dass die letzten Fahrten leider nicht ganz ohne Coronafälle abgelaufen sind. Nach der Ahrntalfahrt haben sich einige Teilnehmer/innen zu Hause positiv getestet. In Maria Alm gab es ebenfalls Fälle. Auch auf den von unseren Übungsleitern/innen betreuten Hochschulsportfahrten haben sich Leute trotz teils schärferer Testpflichten infiziert. Berichte über schwere Verläufe haben uns nicht erreicht.

itztaler-Gletscher-2022.jpeg Striktere Auflagen halfen, das Virus nicht aus dem Blick zu verlieren

Dennoch bleibt als Fazit zu ziehen, dass die strikteren staatlichen Vorgaben zum Anfang des Jahres relativ zuverlässig geholfen haben, Infektionen zu verhindern. Die Fälle traten erst auf, nachdem viele Maßnahmen aufgehoben waren. In Südtirol schien dies durch stark rückläufige Zahlen gerechtfertigt zu sein. In Österreich fielen unsere Freizeiten in eine Phase hoher Inzidenzen und stark gelockerter Auflagen für Restaurants. Nur wenige Tage nach unserer Abreise wurde als Konsequenz dort die Maskenpflicht wieder eingeführt. Welche Konsequenzen wir für das nächste Jahr ziehen, müssen wir in Ruhe beraten. Wir hoffen, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder wohlauf sind.

Sehr wenige Unfälle

Ungemein erfreulich ist allerdings, dass es in der vergangenen Saison so wenige Unfälle wie seit vielen Jahren nicht gab. Selbst unter Berücksichtigung der um über ein Drittel geringeren Teilnehmer/innen-Zahl gab es deutlich weniger Unfälle als üblich. Eine Ursache mag sein, dass die Skigebiete vergleichsweise leer waren. Allein reicht diese Erklärung wohl aber nicht. Auch hier werden wir analysieren, welche Faktoren zu einer höheren Sicherheit führten.

Gruppe-Langlauf-klassisch.jpeg Friedliche Berge - Krieg in Europa

Obwohl der Sport - und vielleicht auch der Urlaub - heute einer der seltenen Ablässe ist, das Smartphone für längere Zeit einmal nicht anzufassen, waren viele von uns doch stark erschüttert von den Nachrichten, die aus der Ukraine kamen. Ein Mitglied drückte es während einer Skitour durch das friedliche, tief verschneite Riesengebirge so aus: "Unfassbar, dass keine zwei Flugstunden von hier gerade gekämpft wird." Unsere Busfahrer berichteten, dass sie zwischen unseren Touren Flüchltlinge von der ukrainisch-rumänischen Grenze nach Berlin und von dort teilweise weiter bis nach Paris gefahren haben. Um so dankbarer sind wir, dass wir in diesen Zeiten trotz allem so schöne Stunden am Berg verbringen durften. Hoffen wir auf eine friedlichere Saison 22/23!

3. März 2022, Martin Kiesler

Bisherige Saison ohne Coronafälle verlaufen

Skigebiet-Pec-mit-Schneekoppe.jpeg Nach zwei von vier geplanten Exkursionen sieht die Zwischenbilanz dieser Saison sehr gut aus. Die Fahrten waren zwar nur etwa halb ausgebucht. Für viele war dies jedoch sehr beruhigend und ermöglichte einen stressfreien Urlaub. Besonders die Baude im Riesengebirge (Foto: Das Skigebiet Pec vor der Schneekoppe) mit ihren Gemeinsschaftsduschen und kleinen Zimmern bot dank der geringen Belegung in diesem Jahr ungewohnt viel Platz. Dabei waren die Häuser in den Zielorten durchweg erfreut, dass überhaupt wieder Gäste kamen.

Die Coronalage in Südtirol hat sich derweil weiter entspannt. Heute lag die 7-Tage-Inzidenz nur noch bei 580. Die Fahrt ins Ahrntal ist entsprechend gut gebucht und hat die Zielzahl von 50 Personen fast erreicht.

Auch die letzte geplante Fahrt nach Maria Alm werden wir durchführen können und freuen uns auf einen schönen Saisonabschluss.

24. Februar 2022, Martin Kiesler

Ein nahezu normaler Skitag auf der Baude

Lesni_Baude.jpeg Halbzeit unserer Langflauftouren-Exkursion nach Pec pod Sněžkou. Es ist ein nahezu normaler Skitag. Der Schnee im Riesengebirge ist immer noch traumhaft schön nach den Niederschlägen vom Wochenanfang. Tschechische Schülergruppen strömen nach ihren Touren durch die verschneiten Wälder in die gemütliche Lesni-Baude auf einen Tee oder Kuchen. Sie scherzen am Nachbartisch oder haben ihren Spaß, wenn einer von ihnen versucht, das Wort "Heidelbeerknödel" von der deutschen Speisekarte auszusprechen.

Und dennoch dringen die Nachrichten aus der Ukraine auch in diese Idylle vor. Eine Mitarbeiterin von der Baude ist aus der Ukraine. Sie ist in großer Sorge um ihre Familie. In was für einem Europa werden die tschechischen Jugendlichen leben? In was für einem Europa werden wir alle leben?

Mögen die Waffen sofort schweigen und alle Jugendlichen dieser Welt eine Zukunft in Frieden haben.

14. Februar 2022, Martin Kiesler

Skitourenwoche Pec 20.-27.02.22

Telemark.jpeg Unsere Skitourenwoche auf der Lesni-Baude in Pec findet in diesem Jahr wieder statt - mit einer kleinen Gruppe von maximal 25 Personen. Einige Betten sind noch frei.

Die 7-Tages-Inzidenz betrug in Tschechien am Sonntag 1630, im Kreis Trutnov lag die Zahl darunter. Die Baude ist nicht voll belegt und an zwei Tagen nur für Hausgäste geöffnet, so dass wir unter Abwägung aller Umstände und nach den guten Erfahrungen mit dem erfolgreichen Hygienekonzept unserer letzten Fahrt die Exkursion anbieten. Die An- und Abreise erfolgt wieder mit einem eigenen Reisebus.

Zur Einstimmung gibt es ein neues Video auf unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/Uni-Schneesport-Berlin-eV-250873676838144

9. Februar 2022, Martin Kiesler

Fallende Inzidenzen in Tschechien und Südtirol

Inzidenz_Suedtirol_08Feb22.jpeg Aktuell fallen die Inzidenzen sowohl in Tschechien als auch in Südtirol stark. Der Höhepunkt der Omikronwelle scheint damit überwunden zu sein.

Inzidenz_Tschechien_08FDeb2022.jpeg Obere Grafik: Südtiroler Landesverwaltung

Untere Grafik: www.Corona-in-zahlen.de

8. Februar 2022, Martin Kiesler

Saison erfolgreich gestartet

SkihuetteGitschberg.jpeg Eine sehr schwierige Saison ist erfolgreich gestartet. Mit der Familienfahrt ins Südtiroler Eisacktal hat unser Verein den Sportbetrieb endlich aufnehmen können. Die Vorbereitungen waren kompliziert und für alle Beteiligten nervenaufreibend.

Belohnt wurden wir mit einer nahezu unbeschwerten Skiwoche, Sonne, Schnee - auch etwas Sturm - und guter Südtiroler Gastfreundschaft, die in diesem Jahr vielleicht noch etwas herzlicher war als gewohnt. Die Pisten waren merklich leerer, auch unsere Gruppe mit 45 Personen nur etwa halb so groß wie üblich.

Das Hygienekonzept vor Ort wirkte routiniert und effizient. In unserer Gruppe mit einigen kleineren - noch nicht vollständig geimpften Kindern - gab es keine Erkrankungen oder positive Tests. Die Ein- und Ausreiseformalitäten erinnerten dagegen an dunkelste Berliner Mauerzeiten - auch wenn die vielen komplizierten Formulare und Zertifikate an der Grenze letztlich nicht kontrolliert wurden.

Kinderskikurs.jpeg Für einen kleinen Verein war das Risikomanagement eine große Herausforderung. Gemeinsam mit dem Hotel, der Agentur Alpetour, dem Busunternehmen "Grenzenlos Reisen", der Allianz-Versicherung gelang eine gute Absicherung der Fahrt. Bis etwa eine Woche vor Abfahrt waren Stornierungen ohne jegliche Gebühr möglich. Unsere Auftragnehmer ließen sich auf sehr kurzfristige Anzahlungen ein. Für einige Mitglieder, die kurzfristig positiv getestet wurden oder nicht rechtzeitig geimpft werden konnten, waren diese Regelungen sehr hilfreich - auch wenn damit ihr Urlaub nicht gerettet werden konnte. Immerhin gab es kein finanzielles Desaster. Insgesamt sind bei dieser Fahrt nur 60 Euro Stornogebühren angefallen.

Das über Alpetour vermittelte spezielle Corona-Paket der Allianz gab vielen Reisenden ein gutes Gefühl - und vielleicht den Ausschlag für die Entscheidung, dieses Jahr in die Skifreizeit zu fahren. Zum Glück musste die Versicherung nicht in Anspruch genommen werden.

Ein gutes Geschäft hat dieses Jahr wohl bisher trotzdem niemand gemacht. Vielmehr geht es darum, den Betrieb wieder anzufahren und Vertrauen zu gewinnen - in die neuen Abläufe und Sicherheitskonzepte.

Zu danken haben wir unseren Mitgliedern, die über ihre Beiträge den Sportbetrieb möglich machen, auch wenn sie selbst vielleicht noch nicht alle wieder teilnehmen können.

Bilder:

Pichlerhütte am Gitschberg (Meransen)

Kinderskikurs am Gitschberg 2022

Weitere Bilder von der Fahrt gibt es auf unserer Facebook - Seite.

28. Januar 2022, Martin Kiesler

Neustart 2022 - Familien-Ski- und Snowboard-Exkursion in den Berliner Winterferien

Unser Vereinsleben kann offenbar demnächst starten. Die Zeichen stehen nach langem Zittern trotz anhaltend hoher Infektionszahlen günstig dafür, dass die traditionelle Fahrt in den Berliner Winterferien nach Meransen stattfinden kann. Mit einer deutlich kleineren Gruppe und unter hohen Hygiene-Anforderungen werden wir unterwegs sein. Kita-Kinder, Schülerinnen und Schüler, Studierende werden ihre Ferien im Schnee verbringen können, das Skifahren oder Snowboarden erlernen oder endlich mal wieder auf den Brettern stehen. Zu unseren Mitgliedern und Mitreisenden zählen auch Lehrer/innen, Professoren/innen, Krankenhaus-Mitarbeiter/innen, die den Betrieb in Schulen, Unis und Krankenhäusern in den letzten beiden Jahren aufrecht erhalten haben - oft unter großem Risiko, sich anzustecken - und die sich auf einen wohlverdienten Urlaub freuen.

Dennoch ist uns bewusst, dass Vorsicht angebracht ist und dass es Risiken gibt. Indes: Der Unterschied zwischen Risiko und Gefahr ist, dass Ersteres beherrschbar ist - und individuell unterschiedlich bewertet werden kann.

Sehr geholfen bei der Vorbereitung der Fahrt haben uns unsere langjährigen Partner - Haus, Busunternehmen, Versicherungen - die sehr kulante Stornobedingungen sowie Absicherungen angeboten haben. So konnten wir Teilnehmern/innen, die aufgrund der aktuellen Lage oder ihrer individuellen Risikostruktur zurücktreten wollten, ihre Entgelte ohne Verlust für den Verein zurück erstatten.

24. Januar 2022, Martin Kiesler

Inzidenz in Südtirol steigt erstmals seit Weihnachten nicht mehr - Österreich wieder Risikogebiet

Der Anstieg der 7-Tages Inzidenz in Südtirol ist vorerst gestoppt. Erstmals seit dem 26. Dezember stieg der Wert gestern nicht weiter, sondern verharrte auf dem exakt gleichen - hohen - Wert wie am Vortag: 3549 Infektionen pro 100.000 Menschen in sieben Tagen. Die Zahl der mit Covid-Patienten/innen belegten Intensivbetten blieb in den vergangenen vier Wochen stabil bei unter 20 (aktuell: 18).

Österreich verzeichnet dagegen weiter stark steigende Infektionszahlen. Der landesweite Wert lag am 23. Januar bei 1652. Bereits seit dem 14. Januar ist das Land aus deutscher Sicht wieder Hochrisikogebiet.

6. Januar 2022, Martin Kiesler

Reisewarnung für Südtirol - stark steigende Infektionszahlen

Inzidenz_Suedtirol_06Jan22.jpeg Seit dem 1. Januar gilt eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts für ganz Italien. Dies bedeutet vor allem, dass vor der Rückreise nach Deutschland eine elektronische Einreiseerklärung abgegeben werden muss. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss mindestens fünf Tage in Qurantäne und kann sich erst danach "freitesten". Ohne Test endet die Qurantäne nach zehn Tagen. Die Regel gilt auch für Kinder.

Wir beobachten die Lage intensiv. Teilnehmer/innen von Exkursionen können aufgrund der Reisewarnung stornieren. Bisher haben relativ wenige dies getan, so dass die Fahrten nach Meransen und ins Ahrntal nach heutigem Stand stattfinden können.

Die Zahl der Infektionen schnellt in Italien derzeit stark in die Höhe. In Südtirol sieht es nur unwesentlich besser aus. Heute meldete Südtiroler Landesverwaltung eine Inzidenz von 1213. Innerhalb von zehn Tagen hat sich der Wert damit mehr als verdreifacht.

23. Dezember 2021, Martin Kiesler

Österreich von Risikoliste gestrichen - Neue Einreisebeschränkungen für Tschechien

Kurz vor Weihnachten ist Österreich mit Wirkung ab 25.12. von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen worden. Die quarantänefreie Einreise ist mit Impf- oder Genesungsnachweis und gültigem negativem PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden ab Probenentnahme) möglich. Der PCR-Test ist nicht nötig für Personen, die eine Auffrischungsimpfung („Booster“) nachweisen können. Liegt bei Einreise weder eine Auffrischungsimpfung („Booster“), noch ein negatives PCR-Testergebnis vor, ist eine elektronische Registrierung vorzunehmen und unverzüglich eine Quarantäne anzutreten, bis ein negatives PCR-Testergebnis vorliegt.

Wiesenbaude-im-Nationalpark-Riesengebirge.jpeg

Tschechien hat hingegen zum Schutz vor der Omikron-Virusvariante die Einreiseregeln verschärft, wie das Auswärtige Amt am 23.12. mitteilte: "Mit Wirkung vom 27. Dezember 2021 müssen alle Einreisenden einen negativen PCR-Test nachweisen, auch zweifach geimpfte und genesene Reisende. Nur Personen, die bereits eine Booster-Impfung erhalten haben, sind von dieser Testpflicht ausgenommen." Das Land gilt aus deutscher Sicht nach wie vor als Hochrisikogebiet. Seit dem Höchstwert von über 1200 Infektionen pro 100.000 Menschen binnen sieben Tagen Anfang Dezember ist die Inzidenz mittlerweile auf unter 400 gesunken (372 am 23.12.). Allerdings liegt die Quote der positiven Tests mit aktuell über 23% relativ hoch. Die Impfquote ist mit knapp 62 Prozent der Bevölkerung (vollständige Impfung) immer noch vergleichsweise gering.

Bild: Die Wiesenbaude. Dünn besiedelt - trotzdem hohe Infektionsraten: Reisen in den Nationalpark Krkonose stehen derzeit noch auf dem Wunschzettel.

14. Dezember 2021, Martin Kiesler

Skigebiete in Südtirol geöffnet

Bereits seit dem 5. Dezember sind Skigebiete in Südtirol geöffnet, darunter Klausberg und Speikboden im Ahrntal sowie der Verbund Gitschberg/Vals. Klaussee2Gondel.jpeg

Für den Betrieb gelten folgende Regeln:

  • Skifahren ist mit grüner Bescheinigung (Green Pass) möglich (nur für Kinder unter 12 Jahren ist keine grüne Bescheinigung erforderlich).
  • bei den geschlossenen Aufstiegsanlagen wird eine chirurgische oder FFP2 Maske benötigt;
  • Gäste müssen nach Möglichkeit einen zwischenmenschlichen Abstandes von einem Meter einhalten;
  • Betreiber haben für eine ausreichende Belüftung und Desinfektion der Aufstiegsanlagen zu sorgen;
  • Gondeln und Seilbahnen werden zu 80 % ausgelastet, Sessellifte zu 100% (80 % bei geschlossener Kuppel);
  • In den Einkehrmöglichkeiten der Skihütten gelten dieselben Sicherheitsbestimmungen wie in Bars und Restaurants.

Die Regeln in Bars und Restaurants bestehen im Wesentlichen aus einer 2G-Pflicht. Die Südtiroler Landesregierung hat folgende Regeln beschlossen, die vorerst bis 15. Januar gelten:

  • Allgemeine Maskenpflicht;
  • Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel ab dem Alter von 12 Jahren nur mit Green Pass (3G-Bescheinigung);
  • Zugang zu den Beherbergungsbetrieben nur mit Green Pass;
  • Verzehr von Speisen und Getränken im Inneren von Restaurants, Bars, Pubs usw. am Tisch und an der Theke nur mit Super Green Pass (2G-Bescheinigung);
  • Benutzung von Gemeinschaftsduschen und gemeinsamen Umkleideräumen nur mit Green Pass;
  • Öffentlich zugängliche Aufführungen (Kino, Theater, Konzerte usw.) in Innenräumen und im Freien nur mit Super Green Pass;
  • Zugang zu Tanzlokalen, Diskotheken, Tanzsälen u.ä. nur mit Super Green Pass.
13. Dezember 2021, Martin Kiesler

Aktuelle Einreisebestimmungen für Österreich

Seit gestern gilt eine neue Länderliste des Robert Koch Instituts mit Ausweisung von Hochrisiko- und Virusvariantengebieten. Es sind keine klassischen Wintersportregionen dazu gekommen. Allerdings stehen Österreich und Tschechien weiter auf der Liste - obwohl die 7-Tagesinzidenzen in Österreich stark rückläufig sind.

Die 7-Tagesinzidenz beträgt heute 327. Die Lage in den Krankenhäusern - besonders im Salzburger Land - ist jedoch weiter kritisch. Die Skigebiete sind geöffnet.

Österreich verfolgt mittlerweile eine strikte 2G-Politik. Deshalb raten wir allen Mitgliedern und Gästen, die an unserer Exkursion teilnehmen möchten, dringend, den entsprechenden Nachweis führen zu können.

Für die Einreise gelten aktuell die folgende Bestimmungen der "Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz über die Einreise nach Österreich im Zusammenhang mit COVID-19 (COVID-19-Einreiseverordnung 2021 – COVID-19-EinreiseV 2021"

Diese Verordnung tritt mit Ablauf des 31.12.2021 außer Kraft. Nachfolgebestimmungen sind noch nicht bekannt.

Akzeptierte Nachweise über eine geringe epidemiologische Gefahr

"§ 2.(1) Nachweise über eine geringe epidemiologische Gefahr im Sinne dieser Verordnung sind:"

1. ärztliche Zeugnisse entsprechend der Anlage A oder der Anlage B, die bestätigen, dass die im Zeugnis angeführte Person

a) negativ auf SARS-CoV-2 getestet wurde,

b) nach Maßgabe der Z 3 gegen COVID-19 geimpft wurde oder

c) nach Maßgabe der Z 4 von COVID-19 genesen ist.

2. Testergebnisse, die bestätigen, dass die darin angeführte Person negativ auf SARS-CoV-2 getestet wurde und zumindest folgende Daten umfassen:

a) Vor- und Nachname der getesteten Person,

b) Geburtsdatum,

c) Datum und Uhrzeit der Probenahme,

d) Testergebnis,

e) Unterschrift der testdurchführenden Person und Stempel der testdurchführenden Institution oder Bar- bzw. QR-Code.

3. Impfnachweise über eine Impfung gegen COVID-19 mit einem in Anlage C angeführten Impfstoff, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen:

a) Zweitimpfung, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf und zwischen dieser und der Erstimpfung mindestens 14 Tage verstrichen sein müssen,

b) Ablauf von 21 Tagen seit der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf,

c) Impfung, sofern mindestens 21 Tage davor ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 oder vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder

d) weitere Impfung, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf und zwischen dieser und einer Impfung gemäß lit. a oder c mindestens 120 Tage oder einer Impfung gemäß lit. b mindestens 14 Tage verstrichen sein müssen.

4. Genesungsnachweise über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion.

(2) Als Test im Sinne dieser Verordnung gilt ein molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2. Testergebnisse und ärztliche Zeugnisse über solche verlieren ihre Gültigkeit, wenn die Probenahme im Zeitpunkt der Einreise mehr als 72 Stunden zurückliegt. Die Kosten für einen nach dieser Verordnung erforderlichen Test sind selbst zu tragen."

[...]

Akzeptierte Impfstoffe gemäß § 2 Abs. 1 Z 3

"Comirnaty/BNT162b2/Tozinameran (INN) von BioNtech/Pfizer: 2 Dosen

ChAdOx1_nCoV-19/ChAdOx1-S/AZD1222/Vaxzevria/ COVID-19 Vaccine AstraZeneca von AstraZeneca, und Covishield von Serum Institute of India: 2 Dosen

COVID-19 Vaccine Janssen von Johnson & Johnson/Janssen Pharmaceuticals/Ad26.COV2.S Janssen (US +NL-Sites): 1 Dosis

Covid-19 Vaccine Moderna/mRNA-1273 von Moderna: 2 Dosen

Sinopharm / BIBP (Beijing Bio-Institute of Biological Products Co-Ltd.) SARS-CoV-2 Vaccine (Vero Cell), Inactivated (InCoV): 2 Dosen

Sinovac-CoronaVac vaccine, SARS-CoV-2 Vaccine (Vero Cell), Inactivated: 2 Dosen"

28. November 2021, Martin Kiesler

Geplante Exkursionen - Lage in den Wintersportgebieten

Für die Saison 2021/22 hat unser Verein ab Ende Januar vier Exkursionen nach Südtirol, Tschechien und Österreich geplant. Während die Corona-Situation in Italien relativ entspannt ist, bereiten Tschechien und Österreich große Sorgen.

Tschechien ist seit dem 14. November als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Die 7-Tagesinzidenz liegt heute bei etwa 1200 Fällen pro 100.000 Menschen. Es gilt eine Reisewarnung und verpflichtende Quarantäne nach Rückkehr (auch für Geimpfte). Damit wäre eine Fahrt derzeit nicht durchführbar. Anlass zur Sorge bereitet die geringe Impfquote in Tschechien von knapp 60 Prozent. Damit wird das Land im Winter in große Schwierigkeiten geraten. Das weiß auch die Regierung. Sie hat vorgestern den Notstand ausgerufen.

Österreich hat schon einige Tage länger einen Lockdown. Die Inzidenz war ähnlich hoch wie in Tschechien. Ein Effekt der Maßnahme ist bereits sichtbar. Die Inzidenz nimmt aktuell ab. Allerdings ist auch Österreich seit dem 14. November vom RKI als Hochrisikogebiet eingestuft und es gilt ebenfalls eine Quarantänepflicht.

Die Impfquote in Österreich liegt bei etwa 65 Prozent und damit etwas niedriger als in Deutschland. Österreichische Ärzte berichten mittlerweile von katastrophalen Zuständen in Krankenhäusern. Besonders betroffen ist das Salzburger Land - wozu auch Maria Alm zählt. Dort wurde schon vor einiger Zeit eine Kommission berufen, die die Triage offiziell vorbereiten soll.

Allerdings ist die Lage in beiden Ländern - und auch bei uns - so dramatisch, dass die Regierungen nun doch handeln. Die Erfahrung anderer Länder zeigt, dass entschiedenes Handeln wirkt. In Italien gibt es beispielsweise eine hohe Impfquote und derzeit relativ moderate Zahlen (Inzidenz unter 130).

Die aktuelle Bewertung des Auwärtigen Amts läuft spätestens am 15. Januar 2022 aus. Dann werden auch wir neu bewerten müssen. Die Lage in den Kliniken wird dabei auch eine Rolle spielen.

28. November 2021, Martin Kiesler

Uni-Schneesport Berlin e.V. ab 1. Januar 2022 Mitglied im Skiverband Berlin

Der Vorstand des Skiverbands Berlin e.V. (SVB) hat unseren Verein mit Wirkung vom 1. Januar 2022 in den Verband aufgenommen. Dies wurde auf der Sitzung des SVB am 24. November bekannt gegeben. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und viele sportliche Begegnungen.

Für unsere Mitglieder bedeutet diese Entscheidung, dass sie an den Veranstaltungen des SVB teilnehmen können. Von Skigymnastik über Exkursionen, Wettkampftraining bis hin zu Übungsleiter/innen-Ausbildungen gibt es viele Angebote. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des SVB: www.skiverband-berlin.de

8. November 2021, Stefan Trippler

2-G-Regelung in Österreich, Impfung gilt 9 Monate

Am Sonntag Abend wurde für ganz Österreich die 2-G-Regelung beschlossen. Neu ist außerdem, dass die Gültigkeit des Nachweises der Impfung auf 270 Tage (9 Monate) reduziert wird. Die Regelung gilt auch für Jugendliche ab 16 Jahren und überall dort, wo bisher die 3-G-Regelung gegolten hat. Eine Regelung für Kinder ab 12 Jahren wird zur Zeit erarbeitet.

Für unsere Reise nach Maria Alm bedeutet das, dass alle Teilnehmer auch von gesetzlicher Seite aus geimpft oder genesen sein müssen. Wer sich vor dem 22.6.2021 impfen lassen hat, benötigt eine Booster-Impfung.

15. Oktober 2021, Martin Kiesler

Hygieneregeln Südtirol - Stand 15.10.2021

In Südtirol findet in der kommenden Wintersaison vom Gesetz her die 3-G-Regel Anwendung:

  • Corona-Selbsttests werden nicht akzeptiert, ungeimpfte Teilnehmer müssen vor Fahrtantritt ein negatives Testergebnis vorweisen (benötigt für Unterkunft), weitere Tests erfolgen alle 48 Stunden (Kosten pro Test: 8 € für Jugendliche bis 17 Jahre, danach ca. 15 € pro Person)
  • Tests müssen von befugtem Gesundheitspersonal (Gemeinde-Arzt bzw. anerkannte Apotheke) durchgeführt werden, Ergebnisse werden dann in digitale Informationssysteme eingetragen als wichtige Voraussetzung für den „Green Pass“.
  • Testergebnisse sowie digitale Impfzertifikate können mittels der „Green-Pass-App“, der Corona-Warn-App sowie der Covpass-App nachgewiesen werden. Eine ausgedruckte Version ist ebenfalls zulässig.

Regelungen in Unterkünften

  • Die Belegung von Mehrbettzimmern erfolgt gemäß der vor Ort geltenden Bestimmungen.
  • Bei mehreren Gruppen in der Unterkunft, werden diese, sofern möglich, in verschiedenen Etagen/ Korridoren untergebracht.
  • Für die Einnahme der Mahlzeiten werden den Gruppen bestimme Zeitfenster zugeteilt, um Überschneidungen mit anderen Gruppen zu vermeiden.

Skiverleih

  • Eine Anmeldung der Gruppen vor der Ausleihe stellt sicher, dass es vor Ort keinen Kontakt zu fremden Gruppen gibt.
  • Die Gruppe wird je nach Größe gesplittet und erhält ihr Material nacheinander um die maximale Personenanzahl im Verleih einzuhalten.
  • Im Skiverleih steht Desinfektionsmittel für die Gruppen zur Verfügung, auch das Material wird vor dem Verleih vollständig desinfiziert.
  • Es besteht Maskenpflicht für die Mitarbeiter/innen und Gäste.
  • Die Kontakte zwischen Personal und Gruppe werden durch den Skiverleih protokolliert.

Skibus

  • Eine Anmeldung der Gruppen für eine bestimmte Uhrzeit gewährleistet, dass die Kapazitäten der Busse nicht überschritten werden (genauere Informationen erhalten Sie von Ihrem Hausleiter).
  • Maskenpflicht im Skibus und eine regelmäßige Desinfektion der Busse mindern das Infektionsrisiko.
  • Je nach Möglichkeit werden durch die Skigebiete Verstärkerbusse eingesetzt.

Skigebiet

  • Die Skipassausgabe erfolgt nur an den Organisator der Gruppe, dieser teilt die Pässe im Freien an die Gruppe aus.
  • Gondeln fahren mit offenen Lüftungsluken und wenn möglich in höherer Frequenz.
  • In Bereichen in denen der Mindestabstand nicht gegeben ist, tragen das Personal, sowie die Gäste Masken.
  • Das Skigebiet gewährleistet eine regelmäßige Desinfektion der Gondeln und Kontaktflächen bei Sesselliften, Schleppern etc.
28. September 2021, Martin Kiesler

Online-Anmeldungen für Winter-Exkursionen ab 11.10. - Reservierungen ab sofort möglich

Ab dem 11. Oktober können sich Mitglieder und Externe online hier über die Webseite zu unseren Winter-Exkursionen anmelden. Reservierungen können ab sofort vorgenommen werden. Entsprechende Wünsche schickt Ihr bitte an Martin Kiesler: kontakt@uni-schneesport-berlin.de Dort könnt Ihr auch Auskünfte erhalten.

Nach der Corona-Pause haben wir die Zahl der Plätze bei mehreren Exkursionen reduziert. Teils um Busse, Zimmer und Sanitärräume nicht ganz so eng belegen zu müssen. Teils, weil wir die Nachfrage schlecht einschätzen können. Frühzeitige Reservierungen sichern Euch Plätze. Und sie helfen uns, den Bedarf besser einzuschätzen und - dort wo es möglich ist - Optionen auf weitere Zimmer einzulösen.